Ovodonacion, Embriodonacion

Ovodonacion, Embriodonacion

1. Ovodonacion

Das Eizellspendeprogramm ist derzeit für eine große Zahl von Paaren mit weiblicher Unfruchtbarkeit erforderlich.

Indikation:
Diese Technik wird angewandt, wenn:

  • Die Eierstöcke eine schlechte Reaktion auf die Stimulation zeigen.
  • Bei schlechter Qualität der Eizellen.
  • Nach dem Scheitern von klassischer IVF und / oder ICSI.
  • Bei vorzeitiger Meonpause.
  • Bei älteren Patientinnen in den Wechseljahren oder in der Perimenopause.

Vorgehensweise:
Die Spenderinnen der Eizellen werden von den Ärzten des Zentrums sorgfältig ausgewählt und mit den physischen Eigenschaften der Patientin abgeglichen.

Die gespendeten Eizellen werden mit dem Sperma des Ehemannes der Patientin befruchtet und die daraus resultierenden Embryonen in einer Anzahl (in der Regel zwischen einem und drei Embryonen), die in der Regel für den Eintritt einer Schwangerschaft sorgt, in die Patientin übertragen. Die Embryonen haben zur Hälfte die genetische Information der Spenderin und zur Hälfte die des Ehemanns der Patientin.
Da Medikamente zur Stimulation der Eierstöcke verwendet werden, ist es möglich, dass eine große Anzahl von Eizellen von der Spenderin gewonnen wird. Die Präembryonen, welche nicht in die Patientin übertragen werden können, werden für spätere Übertragungen eingefroren oder können anderen Paaren gespendet werden.
Die Spende ist anonym und kostenlos und wird durch die ausdrückliche Zustimmung der Spenderin möglich. Es gibt für diesen Vorgang entsprechende Merkblätter und Einwilligungsformulare, auf denen die Zustimmung des Paares und der Spenderin notwendig ist.

Stimulation der Eierstöcke
Um eine große Anzahl von Eizellen zu erhalten werden die Eierstöcke medikamentös stimuliert. Es wird die gleiche Vorgehensweise verwendet, die im Abschnitt über die Stimulation der Eierstöcke beschrieben ist (siehe dort). In Ausnahmefällen kann dieser exogenen Stimulus zu einer übertriebenen Reaktion der Eierstöcke, einem Hyperstimulationssyndrom, führen, was nicht wünschenswert ist und in den meisten Fällen vermieden werden kann.

 

Follikelpunktion:
Die Eizellen werden durch eine ultraschallgeführte Punktion gewonnen. Dies wird unter einer kurzen Narkose durchgeführt und dauert ca. 15-20 Minuten. Die möglichen Komplikationen dieses Eingriffs sind sehr gering und selten.

Arbeitsschritte im Labor:
Tag 0
Die aus der Follikelflüssigkeit gewonnenen Eizellen werden von den Zellen, die sie umgeben (sogenannte Kumuluszellen) befreit, um die Qualität und den Reifegrad der Eizellen beurteilen zu können. Es werden nur reife Eizellen (Metaphase II) mit Spermien injiziert.
Nachdem die Samenprobe des Mannes gewonnen wurde, wird sie im Labor für eine nachfolgende Injektion eines Spermiums von höchster Qualität in jede Eizelle (ICSI) aufbereitet. Dabei wird ein Spermium pro Eizelle injiziert.
Die dafür verwendete Technik basiert auf einem inversen Mikroskop, mit einer Mikromanipulationseinheit und einer Optik, die es ermöglicht Spermien bis zu 6.600 mal vergrößert zu untersuchen (IMSI). Zur Injektion eines so ausgewählten Spermiums wird die Eizelle mit einer Mikropipette fixiert, während das Spermium injiziert wird.

Tag 1
Der Erfolg der Befruchtung wird 24 Stunden nach der Follikelpunktion beurteilt. Anschließend wird das Paar über die Anzahl der befruchteten Eizellen (Zygoten) informiert.
Allerdings ist diese Zahl nur ein erster Hinweis auf die Zahl der Präembryonen, die für einen Transfer, der 24 oder 48 Stunden später stattfindet, zur Verfügung stehen, da es möglich ist, dass nicht alle Zygoten das Stadium des Präembryos erreichen.

Tag 2 / Tag 3 (Transfer)
Die lebensfähigen Präembryonen werden nach 48 bis 72 Stunden nach der Follikelpunktion in den Uterus der Patientin übertragenen, damit sie ihre Entwicklung natürlich fortsetzen.
Es ist klinisch erwiesen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft nach dem Transfer von drei Präembryonen bei gleichzeitig dem geringsten Risiko von Mehrlingsschwangerschaften bei dieser Zahl am besten ist.
In unserem Zentrum werden in der Regel zwischen 1 und 3 Embryonen transferiert, wobei bei der Abschätzung des Risikos einer Mehrlingsschwangerschaft berücksichtigt werden muss, dass das Alter der Eizellspenderinnen zwischen 18 und 27 Jahren liegt. Bei der Entscheidung über die Anzahl der transferierten Präembryonen müssen jedoch weitere Faktoren wie die Qualität der Embryonen, die Qualität der Gebärmutter, mögliche Nebendiagnosen und Risiken, sowie die Wünsche des Paares berücksichtigt werden.

Embriodonacion

In unserem Zentrum gibt es ein Programm zur Embryonenspende. In diesem Programm werden Präembryonen von Paaren mit erfolgreicher assistierter Reproduktion an Patienten mit anhaltenden Fertilitätsstörungen gespendet.

Indikationen:
Eine schlechte oder fehlende Reaktion der Eierstöcke auf die medikamentöse Stimulation und fehlende Spermien in Ejakulat und Hoden. Außerdem: Chromosomenanomalien bei beiden Ehegatten.

Nach der spanischen Gesetzgebung zur assistierten Reproduktion können gefrorene Embryonen bis zu drei Jahre gelagert werden, danach gehen die Embryonen in das Eigentum der Kinderwunschklinik über. Paare, die ihre Embryonen nicht brauchen, spenden die Embyonen durch Unterschrift beider Ehegatten auf der Einverständniserklärung der Klinik zur Übertragung an andere Paare oder für Forschungszwecke.

Es ist möglich, dass das Paar zu dem Zeitpunkt, wenn die Präembyonen normalerweise eingefroren werden (Tag 2 oder 3 nach der Befruchtung), entscheidet überzählige nicht in dem Moment transferierte Embryonen nicht einzufrieren. Dann werden diese Präembryonen mit ordnungsgemäßer schriftlicher Zustimmung von beiden Ehepartnern gespendet.

Die gespendeten Embryonen besitzen nicht die genetischen Information des Paares auf das sie übertragen werden. Allerdings wird das Team des Zentrums dafür sorgen, dass die Embryonen physikalische Eigenschaften und Blutgruppen besitzen, die dem Empfängerpaar ähneln.

Die Spende von Embryonen ist sowohl für die Empfänger als auch für die Spender anonym. Die Empfänger werden eine Beschreibung der mutmaßlichen körperlichen Eigenschaften der Embryonen erhalten.

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