Laser unterstützte Befruchtung

Laser unterstützte Befruchtung

Es konnte gezeigt werden, dass sich die Überlebenswahrscheinlichkeit der Eizelle und Erfolg der Befruchtung stark verringert, wenn bei der Spermieninjektion (ICSI) eine Beschädigung des Zytoplasmas der Eizelle passiert. In der Tat kann es bei manchen Eizellen aus unterschiedlichen Gründen schwierig sein eine ICSI durchzuführen.

Indikation
Diese Technik wird angewendet, wenn:

  • Die Hormonbehandlung während der Stimulation das Verhalten des Zytoplasmas beeinflussen kann.
  • Technische Parameter während der ICSI zu einer Schädigung des Zytoplasmas führen kann.
  • Die Dicke der Zona pellucida (Hülle der Eizelle) und ihre Struktur durch die Hormonbehandlung beeinflusst werden kann.

Vorgehensweise
Die oben genannten Faktoren führen dazu, dass der Druck auf die Eizelle während der Mikroinjektion sehr groß wird und so die Gefahr besteht die Eizelle derart zu beschädigen, dass sie stirbt, nicht befruchtet wird oder, wenn sie befruchtet wird, Anomalien entwickelt.
Die verwendete Technik besteht in der Eröffnung der Zona pellucida der Eizelle, in dem mit einem Laserstrahl ein kleines Loch gemacht wird. In dieses Loch wird dann die für eine ICSI verwendete Nadel gelegt und das Spermium in das Loch abgegeben.
So können, sowohl im Bezug auf Befruchtungsraten als auch auf Schwangerschaften, sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

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